Einige Informationen über uns
Wir wohnen in Gotha, OT Siebleben, also im herrlichen grünen Thüringen. Dort leben wir zusammen mit unseren Katzen in einem sehr schönen und geräumigen Haus mit Garten.
Zu uns gehörte viele Jahre unser Hovawart Arco, der leider im hohen Alter von 15 Jahren von uns ging. Wir können uns ein Leben ohne Tiere einfach nicht mehr vorstellen. Wie langweilig und eintönig muss vorher alles gewesen sein!

Nun haben wir aber doch wieder kleine Langnasen bei uns. Saphira und Yuki, zwei Chihuahuas und Glory, eine Pomeranian-Hündin sorgen dafür, dass wir auch öfters mal spazieren gehen und unsere Katzen Ruhe vor uns haben.

Weitere Fotos von dreien findet ihr in der Rubrik "Unsere Hunde"
Alle unsere Schmuser dürfen sich frei bewegen und die Kitten wachsen natürlich bei uns inmitten der Familie auf. Sie sind deshalb sehr menschenbezogen, zutraulich und verschmust. Die Kleinen dürfen dann frühestens ab der 13. Lebenswoche mit Impfungen und Ahnentafel zu ihren neuen Schmuseeltern ziehen.
Unsere Lieblinge werden tierärztlich bestens betreut von der
Kleintierpraxis
Dr. med. vet. Jochen Rönnert
99867 Gotha, Bertha-Schneyer-Str. 10

Luxuskatzen? Sehr gefragt!
Um 1870 hatte sich jedoch bereits eine engagierte Züchterszene entwickelt. Und es gab prominente Liebhaber der Luxusmiezen: Queen Victoria zum Beispiel, die sich gleich mit zwei langhaarigen Gespielinnen umgab. Dem königlichen Beispiel wären gerne viele gefolgt. Doch die Sache hatte einen Haken: Das Angebot an Perserkatzen war weitaus weniger üppig als ihr Haarkleid. Kein Vergleich zu heute, wo es weltweit hervorragende Züchter gibt, die sich der Perserzucht verschrieben haben.
Doch der Aufwärtstrend war somit eingeläutet. Immer mehr Züchter spezialisierten sich auf die langhaarigen Samtpfoten. Und manch einer machte auch ein richtig gutes Geschäft mir ihnen.
Statussymbol
Seitdem ist viel passiert. In den Käfigen von Katzenausstellungen sieht man viele Perser. Auch wenn ihnen seit einigen Jahren halblanghaarige Mäusefänger wie Maine Coons und Norwegische Waldkatzen den Rang ablaufen. Dennoch haben die langhaarigen Diven einen großen Liebhaberkreis. Und daran wird sich voraussichtlich auch nichts ändern.
In Frankreich sind Perser nach wie vor ein Statussymbol. Sie gelten als besonders edel und wertvoll. Dabei entgeht so manchem Katzenfreund aus dem Land der Liebe, dass Perser nicht nur viel hermachen, sondern auch gründlich gepflegt werden müssen, wenn sie auf Dauer gut aussehen sollen.
Mit und ohne Nase
Oft bekommen wir telefonische Nachfragen, ob wir Perser mit Näschen haben. Darauf kann ich nur antworten: Ich habe noch nie Perser ohne Näschen gesehen! Natürlich gibt es bei den Persernäschen sehr große Unterschiede. Es heißt dann immer, dass die langnasigen nicht so tränen würden wie die typvolleren Perser. Das kann ich persönlich nicht bestätigen. Unsere ersten Perser hatten lange Nasen und die Augen mussten meistens öfter gesäubert werden als die der kürzeren. Dass typvolle Perser nicht richtig atmen und fressen können und Gebissanomalien haben, kann bei Extremzuchten - wie man sie noch gehäuft in den USA antreffen kann - durchaus der Fall sein. Unsere Schmuser sind zwar keine Langnasen, zählen aber auch auf keinen Fall zu den extrem typvollen Persern.
Laut FIFe-Standard soll auch gar nicht der Nasenspiegel, sondern der Stopp der Nase zwischen den Augen liegen. Der Stopp ist die kleine Einbuchtung am Nasenansatz, die man gut sehen kann, wenn man das Profil der Katze betrachtet. Und der Dachverband geht noch weiter: Er fixiert im Standard, dass Perserkatzen gut geöffnete Nasenlöcher haben sollten, damit die Stubentiger ungehindert atmen können.
Eine stolze Erscheinung
Wäre das nicht der Fall, könnten sie ein anderes wichtiges Kriterium gar nicht erfüllen. Laut Standard sollen Perserkatzen nämlich stolze Erscheinungen sein und keine schnaufenden Karikaturen ihrer selbst.
Der rundliche, gedrungene Körper ist rassetypisch. Ebenso der runde Kopf und das rundliche Gesicht, das oft richtig puppenhaft wirkt. Und noch etwas unterscheidet Perser von anderen Katzen: Ihr ungewöhnlich dichtes Fell.
Die Ruhe selbst
Natürlich ist es an allererster Stelle die Optik, die echte Perserfans anspricht. Aber Kenner schätzen auch das freundliche, sanfte Wesen dieser wunderschönen Zeitgenossen. Perser schreiten ruhig und gelassen durchs Leben. Dabei sind sie nicht lethargisch, sondern eher raffiniert. Insider sind davon überzeugt, dass ihre Lieblinge ganz bewusst die schönen Seiten des Lebens genießen. Und das sind nun einmal die weniger anstrengenden.
Zärtlichkeiten gehören aber auch zum Tagesprogramm. Manchen Perser überhäufen ihren Menschen geradezu mit Zuneigung. Andere sind etwas reservierter, was wiederum dem stolzen Gehabe zugute kommt.
Wohnungskatzen
Wenn es eine typische Wohnungskatzenrasse geben sollte, dürften das wohl die Perser sein. Es grenzt an Leichtsinn, diese edlen Wesen hinaus ins Freie zu entlassen. Zum einen besteht akute Gefahr, den vierbeinigen Schatz an einen zweibeinigen Dieb zu verlieren, der sofort die Rassekatze erkennt und mitnimmt, was er umsonst bekommen kann. Der andere Feind ist die Natur. So widersprüchlich das klingen mag, so dramatisch präsentiert sich die Haarpracht nach einem Ausflug durchs Gebüsch. Das ellenlange Haar eignet sich einfach nicht für Outdoor-Abenteuer.
Kurz-Standard Perser
Farbe: Weiß, Schwarz, Blau, Rot, Cream,
Chocolate, Lilac, alle Schildpattvarianten, alles als Bicolour, Harlekin oder Van, mit Tabbymuster, Silber, Golden und Colourpoint.
Typ: Gedrungener Körper, kurze, dicke Beine.
Kopf: Breit, rund, weit auseinandergesetzte, kleine Ohren; Haarbüschel; breit im Bereich der Schnauze; stumpfe Nase
Augen: Die Augen sind groß, rund und ausdrucksvoll.
Augenfarbe: zum Fell passend (orange, blau, smaragdgrün), exzellente Farbqualität
Schwanz: kurz und buschig.
Fell: Seidig, feine Textur, lang und dicht, langhaarige Halskrause.
Fehler: Offensichtlicher Unter- oder Überbisskiefer; hohe, lange Beine; zu dünne Knochen; zu gestreckter, langer Körper; kleine Körpergröße; Knickschwanz, Einhodigkeit; Fehlen der Hoden; Zahn- uind Kieferdeformationen; rosafarbener Nasenspiegel ohne schwarze Umrandung, gelbliche Augenfarbe, Schrägstellung der Augen etc.


